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LEHRERFORTBILDUNG
Legal – illegal – alles egal? Fakten zum Thema Cannabis und anderen Stoffen

Das Thema „Drogen“ spielt in unserer Gesellschaft und leider auch an manchen Schulen eine wichtige Rolle. Lehrkräfte sollten daher über die notwendigen Informationen zur Prävention verfügen.

OStDin Martina Borcherding freute sich daher sehr, mit Herrn Kriminaloberkommissar Matthias Lange, dem Präventionsbeauftragten der Kriminalpolizei Coburg, einen äußerst kompetenten Referenten sowie eine überaus stattliche Teilnehmerzahl begrüßen zu können. Sie bedankte sich bei OStRin Barbara Waldhäuser, die als Kontaktlehrerin bei Drogenproblemen diese Veranstaltung angestoßen und organisiert hatte.

Zunächst ging Herr Lange auf die Gründe für Sucht ein. Sehnsucht nach Wärme und Glück, der Gruppenzwang, das Kopieren von Leitbildern, die Flucht vor Langeweile sowie der Versuch, Unsicherheit und Angst zu überwinden, gehören zu den wesentlichen Ursachen für den Konsum von Drogen.



Bei der Darstellung einzelner Drogen und ihrer Wirkung wurden auch legale Wirkstoffe wie Nikotin und vor allem Alkohol nicht vergessen. Neben Cannabis, Marihuana und Crystal Meth stellte Herr Lange auch neue psychoaktive Stoffe, die "Legal Highs" vor, die auch unter so harmlosen Namen wie "Kräutermischung", "Badesalz" oder "Research Chemicals" angeboten werden. Legal sind sie allerdings auch nicht mehr; seit 2017 gibt es ein Gesetz, das u. a. den Erwerb und den Verkauf verbietet.

Das Thema "Legalisierung von Cannabis" wurde kontrovers diskutiert.

Erschütternd war die Aufzählung der Wirkungen. Kurzfristig mögen diese zum Teil positiv erscheinen, mittel- bis langfristig sind sie zerstörerisch bis tödlich.

Ein weiterer - vor allem auch für Lehrkräfte bedeutsamer - Punkt war das Erkennen von Drogensüchtigen bzw. Gefährdeten an bestimmten Symptomen, wie z. B. Cannabisgeruch, die Pupillengröße, Unzuverlässigkeit wie Fehlen am Arbeitsplatz oder in der Schule sowie häufige Stimmungsschwankungen.

Was tun, wenn man solche Symptome bei Schülern bemerkt? Sinnvoll ist die Beobachtung über einen längeren Zeitraum, der Austausch mit anderen Kollegen, ob diese ähnliche Beobachtungen gemacht haben, sowie das Vier-Augen-Gespräch mit dem Schüler. Spätestens hier sollte Hilfe angeboten werden, wie z. B. das Nennen von Anlaufstellen und das Gespräch mit Erziehungsberechtigten, sofern es sich um Minderjährige handelt.

Abschließend wies Herr Lange auf die spezielle Situation in Oberfranken sowie auf Beratungs- und Anlaufstellen in der Region hin. Leider muss festgestellt werden, dass die Konsumenten jünger und die Drogen vielfältiger und verfügbarer werden. Ferner sinkt die Hemmschwelle zum Konsum.

OStRin Barbara Waldhäuser bedankte sich bei Herrn Lange mit einem (drogenfreien) Präsent für die gelungene Veranstaltung. Das große Interesse der Teilnehmer zeigte sich unter anderem in den zahlreichen Diskussionsbeiträgen.

Barbara Waldhäuser

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