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308 Azubis starten ins Berufsleben

IHK-Freisprechungsfeier für die Winterprüfung 2017/2018

Die IHK zu Coburg hat die Absolventen der dualen Berufsausbildung verabschiedet. Zu Gast war auch der neue bayerische Kultusminister.

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg hat 308 junge Fachkräfte verabschiedet, die ihre gewerblich-technische oder kaufmännische Ausbildung erfolgreich beendet haben.

Zur Verabschiedung der Absolventen hatte die IHK Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ins Kongresshaus Rosengarten eingeladen und die Prüfungsbesten mit Prämien und Urkunden ausgezeichnet. „Sie dürfen mit Stolz auf ihre Erfolge blicken, der erste wichtige Schritt zur beruflichen Karriere, aber auch zur persönlichen Lebensplanung ist getan". Mit diesen Worten hieß IHK-Präsident Friedrich Herdan 308 junge Fachkräfte willkommen.

Es liege nun an dem Nachwuchs selbst, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Firmen umzusetzen, weiter zu lernen und so wertvolle Berufserfahrung auf- und auszubauen. „Unser Wirtschaftsraum Coburg bietet dafür beste Perspektiven in global agierenden Unternehmen der Branchen Automobile, Maschinen- und Anlagenbau, Versicherungs- und Finanzwirtschaft, Elektrotechnik, Kunststoffverarbeitung sowie Möbel und Spielwarenerzeugung", betonte Herdan. Die duale Ausbildung sei eine Symbiose aus theoretischer Wissensvermittlung in den Berufsschulen und vertiefender Anwendung in betrieblicher Praxis, die eine solide Qualifikationsbasis bilde.

Der IHK-Präsident dankte für das „beeindruckende Ausbildungsengagement der Coburger Wirtschaft" und würdigte die herausragend funktionierende Verbindung zwischen Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben und der IHK. Herdan warb zugleich für strategische Anpassungen in der allgemeinen Schul- und Berufsschulausbildung, um künftige Fachkräfte auf die zunehmend digitalisierte und globalisierte Arbeitswelt vorzubereiten. „Notwendig sind Investitionen in eine zeitgemäße digitale Infrastruktur. Außerdem müssen die Lehrer fortgebildet sowie Lerninhalte und -methoden aktualisiert werden, um mit den Entwicklungen in Wirtschaft und Technik Schritt halten zu können", forderte Herdan.

Der Leiter der Freiherr-von-Rast-Schule, der staatlichen Berufsschule I Coburg und der Fach- und Berufsoberschule Coburg, Oberstudiendirektor Anton Staudigl, bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben. Er bezeichnete die duale Berufsausbildung als solides bewährtes Fundament. Wie Wie gut die Zusammenarbeit zwischen IHK und Berufsschule funktioniere, zeige sich exemplarisch am Erfolgsmodell 1 + 3. Die Idee zu diesem Modell sei vom IHK-Präsidenten gekommen. Für Beteiligungen und Weiterentwicklungen solch innovativer Ideen brauche die Schule Freiräume und motivierte Lehrer, betonte Staudigl. An Kultusminister Sibler gewandt, sagte Staudigl, dass immer mehr Aufgaben von „oben" an die Schule herangetragen würden, die ihr die notwendigen Freiräume nehmen.

Der neue Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, bezeichnete die duale Berufsausbildung als Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft. Fachwissen sei die Basis für Kompetenz, zur Lebenswelt von heute und morgen gehöre aber auch die Fähigkeit zur Navigation in der zunehmend digitalisierten Welt, so Sibler. Er sei erst drei Wochen und zwei Stunden im Amt und habe in Coburg seinen ersten offiziellen Termin bei einer Veranstaltung der IHK und den beruflichen Schulen. Der Minister sprach von einem Erfolgsmodell der dualen Ausbildung. Im Freistaat gebe es nur drei Prozent Jugendarbeitslosigkeit und wenn jeder junge Mensch flexibel sei, dann könne er auch einen tollen Ausbildungsplatz bekommen, ist sich Bernd Sibler sicher. Der Austausch zwischen Schule und Betrieb sei sehr wichtig, betonte der Minister. Ausbildungszentren sollen verbessert werden, denn sie seien ein Zeichen für die enorme Bedeutung der beruflichen Bildung. Für die Digitalisierung seien im Nachtragshaushalt 162,5 Millionen, für das digitale Klassenzimmer 100 Millionen und für die Ausbildung der Referendare 27,5 Millionen vorgesehen, berichtete der neue Staatsminister für Unterricht und Kultus. Es sei wichtig, dass die Menschen auf Höhe der technischen Entwicklung sind.

Michael Heublein, Elektroniker für Betriebstechnik bei Kaeser Kompressoren, würdigte im Namen der Absolventen das große Engagement der Betriebe in der dualen Ausbildung. „Was anfangs schwierig aussah, ist nun leicht geworden", bilanzierte Heublein in seinem Rückblick.

Die musikalische Umrahmung hatte Pianist Erik Konietzko übernommen. Die Schauspieler Stephan Mertl und Frederik Leberle vom Landestheater Coburg stellten in Sketchen mündliche Abschlussprüfungen nach. Radio Eins Moderatorin Uli Noll führte durch die Feierstunde.

(nach einem Bericht der „Neuen Presse" vom 13.04.2018 von Wolfgang Desombre)

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