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DEUTSCHLAND IN DER EUROPÄISCHEN UNION - EIN VORTRAG DER BUNDESWEHR

Am 16.6., 21.6. und 28.6. referierte im Rahmen des Lehrplanes für Politik und Gesellschaft der Jugendoffizier der Bundeswehr, Herr Hauptmann Dhany Sahm, für die Klassen WGH 11, WVE 11A und WVE 11C.

Den ca. neunzigminütigen, interaktiven Vortrag zum Thema „Deutschland in der Europäischen Union“ begann der Jugendoffizier zunächst mit dem Stichwort „Sicherheit“ und der Frage: „Welche Sicherheitsbündnisse existieren in Europa?“. Die Schülerinnen und Schüler nannten hierbei die NATO als rein militärisches Bündnis aber auch die Europäische Union (EU), welche als wirtschaftliches aber auch als sicherheitsrelevantes Bündnis im Allgemeinen eingeschätzt wurde.

Im ersten Teil des Vortrages wurde zunächst erörtert, wer in Deutschland für die innere und die äußere Sicherheit verantwortlich ist. Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass für die innere Sicherheit die Polizei als exekutive Gewalt und für die äußere Sicherheit die Bundeswehr zuständig ist. In diesem Zusammenhang wurden auch wichtige Inhalte des Lehrplanes der 11.Klasse (Staatsziele und Staatsordnung) kurz wiederholt.

Im Rahmen einer anschließenden Abstimmung sollten die Schülerinnen und Schüler selbst zur Frage Stellung beziehen: „Wie sicher fühlen Sie sich in Deutschland?“. Auf einer Skala von 0 (völlig unsicher) bis 10 (absolut sicher) sah die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler die Sicherheitslage in Deutschland grundsätzlich als hoch an. Hierbei begründeten sie ihre eigenen Einschätzungen und nannten Beispiele aus ihrer Lebenswelt.

Im zweiten Teil des Vortrages erarbeitet Herr Hauptmann Sahm mit Hilfe einer Kartenarbeit im Dozenten-Schüler-Gespräch, welche Staaten eine mögliche Bedrohung Deutschlands von außen darstellen könnten. Die Schülerinnen und Schüler nannten hierbei u.a. Staaten wie Nord-Korea. Aufgrund deren atomarer Rüstungspolitik wurde das Land auch als mögliche militärische Bedrohung Deutschlands eingestuft. Auch Russland wurde wegen der im Jahr 2014 erfolgten Annexion der Halbinsel Krim und den nicht absehbaren außenpolitischen Folgen ebenfalls als militärische Bedrohung eingeschätzt. China sahen die Schülerinnen und Schüler wegen der immer weiter steigenden Exporte aus Fernost als wirtschaftliche Gefahr für die Produktionsleitung und die Sicherheit von Arbeitsplätzen in Deutschland an.

Die einzelnen Beispiele wurden im Anschluss im Plenum kontrovers diskutiert und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und aufgearbeitet.

Abschließend wurde mittels eines Brainstormings über zentrale Begrifflichkeiten, welche die Schülerinnen und Schüler mit der EU in Verbindung bringen, diskutiert. Hierbei fielen Schlagworte wie die Migrations- und Coronapolitik der EU, die Europawahl, der Brexit, die Euro-Schulden-Krise, das Schengen-Abkommen und der Klimawandel. Besonders wurde hierbei auf den Zusammenhang des Klimawandels mit der Migration aber auch auf den Brexit und dessen Folgen für die EU eingegangen.

Die aktive Teilnahme an den Diskussionen während des Vortrags und der anschließende Applaus für Herrn Hauptmann Sahm nach seinem Vortrag haben verdeutlicht, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler sehr wohl für das Thema EU und Europa interessieren und auch bereit sind, sich mit europapolitischen Fragen auseinanderzusetzen.

Abrundend können wir feststellen: Europa steht momentan und auch in Zukunft vor großen Herausforderungen. Deutschland als geographisches Herz Europas, ist mit seiner wirtschaftlichen Stärke wichtig für die EU, aber mindestens genauso wichtig ist die EU für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und den Frieden in ganz Europa.

Wir freuen uns, die Bundeswehr auch im nächsten Schuljahr wieder mit einem interessanten Vortrag an der Berufsschule II Coburg begrüßen zu dürfen und bedanken uns bei Herrn Hauptmann Sahm aufs Herzlichste.

Jens Rebhan

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