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Staatliche
Berufsschule II Coburg

Kanalstraße 1
96450 Coburg
Tel. 09561 89-5400
Fax 09561 89-5419
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"WAS PROMIS GLAUBEN"
Eine Wanderausstellung mit Statements von Prominenten zu Glaube, Gott und Kirche

In der Woche vom 06.02. – 10.02. fand in der Berufsschule II in Coburg eine Ausstellung zum Thema „Was Promis glauben“ statt. An Stellwänden wurden Statements von 160 Prominenten zu Glaube, Gott und Kirche präsentiert. Im Rahmen des Religionsunterrichtes setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Fragebögen mit den Aussagen der Prominenten, die aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Literatur, Journalismus, Kino und Fernsehen, Musik, Sport, Kunst und Wissenschaft kommen, auseinander.

Durch das persönliche Glaubenszeugnis bekannter Menschen kamen die Auszubildenden mit deren Glaubensansatz in Kontakt und hatten die Möglichkeit, den ein oder anderen formulierten Gedanken mit nach Hause zu nehmen. So bezeichnet zum Beispiel der Fußballtrainer Jürgen Klopp Gott als Fixstern und treuen Begleiter, der ihm die nötige Lockerheit gibt, mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen. Aussagen wie „Gott ist eine Kraft, die jedem Menschen innewohnt“ (Christian Rach, TV-Restaurant-Tester), oder „Aus Nichts kann nichts werden“ (Matthias Matussek, Journalist), regten so manchen Berufsschüler zum Nachdenken an. Warum erziehen Jörg Pilawa und seine Frau ihre Kinder im christlichen Glauben? Ihrer Meinung nach ersetzen die Wertvorstellungen der biblischen Zehn Gebote die „Super-Nanny“… Eine Einstellung, die unter den Religionsschülern zu einem spannenden Gedankenaustausch über die Kriterien, was eine gute Erziehung heute ausmacht, führte.

Die Ausstellung endet mit einem Zitat des verstorbenen Fernsehmoderators Robert Lembke, der behauptet, dass es in einem Flugzeug während starker Turbulenzen keine Atheisten geben würde. Dieses Zitat warf im Anschluss der Ausstellung im Religionsunterricht die Frage auf, was wohl passieren würde, wenn in einer solchen Situation der Pilot per Lautsprecher das „Vater Unser“, das Franz Beckenbauer als das Gebet der Gebete bezeichnet, w vorbeten würde. Eine interessante Frage, die Anlass war, mit den Auszubildenden über ihre eigenen Glaubenseinstellungen zu diskutieren.

Stefan Dötsch, Religionslehrer i.K.



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